David kam zu mir, fing an an meinen Haaren rumzuspielen, während Marie eine überdimensionale Biene in meinen Schulordner zeichnete.
Endlich war auch die fünfte Stunde geschafft. In Musik schrieben Kim und ich ein Gedicht über einen Mann mit Raucherbein, das literarisch gesehen auf dem Niveau eines Schulanfängers war. Alle unsere Schulkameraden denen wir das Gedicht zeigten kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus, da auch der Humor dem eines Erstklässlers entsprach.
Ich fuhr nachhause und hörte Vagabund von Chapeau Claque, als ich im Bus saß. An der Haltestelle sah ich Milan, der mit seinem Fahrrad am Zebrastreifen stand. Wir blickten uns in die Augen und er fing an zu rennen. Er erwischte den Bus in dem ich saß. Seine Jogginghose (mit der er in seiner streng christlich orientierten Schule wohl definitiv der Einzige ist) schlackerte um seine mageren Beine. Er sah beinahe noch dünner aus als sonst.
Als wir uns unterhielten, sagte ich kaum etwas, weshalb er umso mehr redete.
Danach ging ich zu meiner Uroma, die heute sage und schreibe ihren 70 (!) Hochzeitstag hat.
Später gehe ich noch zu einer Freundin, sonst mache ich aber nichts groß an Halloween, was wohl daran liegt, dass ich kein megageiles SUPERGIRL-KOSTÜM besitze.