Gestern habe ich wie geplant bei Kim übernachtet.
Zuerst sind wir zu ihrem Freund, den ich jetzt einfach mal Jordan nenne, was natürlich in keinster Weise dem coolen englischen Namen gerecht wird, den er in Wirklichkeit trägt. Jordan wohnt in einer Hochhaussiedlung am Rande der Stadt. Wir betreten die Wohnung, von der Kim mir vorher erzählt hat, dass sie die größte im ganzen Haus sei. Ich bin wenig schockiert, weil ich schon des Öfteren in solchen Wohnungen gewesen bin. Kim und ich gehen in die schmale Küche, um uns Brote zu machen. Dort treffe ich auf Jordans Mutter. Ich versuche sie nicht anzustarren. Sie ist ein Contergan-Kind, naja viel mehr eine Contergan-Frau, sie hat keine Arme und auch nicht alle Finger. Weder Kim, noch Jordan, Rene oder ich verlieren ein Wort darüber.
Danach gehen wir zu Kim. Kims Zimmer sieht aus wie meins, nur mit ranzigeren Möbeln und ohne Liedtexte an der Wand. Dafür ist es noch schmutziger. Ich sage Kim, dass ich es hier liebe und setze mich auf ihr Bett um eine Kippe zu rauchen. Wir rauchen noch ein bisschen was, Kim komat ein bisschen, ich versuche sie runterzulabern, während Rene und ich alles mögliche frittieren. Zum Beispiel Brot.
Unsere Gespräche fangen irgendwo an und hören irgendwo auf. Wir sind dauernd am Lachen. So schön war ich lange nicht mehr breit. Rene geht um halb zehn oder so, danach sind Kim, Jordan und ich alleine. Wir rauchen noch mehr. Kim und ich setzen uns einander gegenüber auf das Bett. Wir grinsen uns an und fangen an miteinander rumzumachen.
Sie lacht und sagt, dass ich jetzt auch mit Jordan rummachen muss. Jordan tut so, als wüsste er nicht genau was er dazu sagen soll, dabei schmeißt er sich schon den ganzen Abend an mich ran.
Wir küssen uns.
Zum weiteren Verlauf des Abends, bzw. der Nacht soll nur gesagt sein, dass ich Kims Freund mehrmals davon abhalten muss, mir die Hose auszuziehen.
Am nächsten morgen wache ich auf, ich stelle fest, dass ich Kims Oberteil trage und zwar falschrum. Ohne etwas drunter.
Was Kim wohl trägt?
Das erfahre ich als ich ihr in der Küche begegne: Sie trägt einen Bademantel mit bunten Streifen.
Ich nehme mir Kims alten Prinzessinnen Becher aus dem Regal, fülle Wasser hinein und setze mich auf einen Stuhl.
Heute ist Milans Geburtstag.
Samstag, 24. November 2012
Dienstag, 20. November 2012
Ablenkung
Ich versuche mich abzulenken, und das ganz ohne mich zu betäuben. Am Freitag schlafen Rene und ich bei Kim. Kim und ich verstehen uns ziemlich gut. Heute hat sie mir geholfen Milans Namen und dahinter ein fettes "lutscht Schwänze" an die Klowand zu schreiben. Das musste einfach sein. Ist mir egal wie kindisch das ist.
Dienstag, 6. November 2012
Sein wie ich.
Heute bin ich nach der ersten Stunde wieder nachhause. Am Bahnhof hab ich Nina getroffen, ihr gehts prima,
tolle Beziehung, bla.
Morgen machen wir zusammen blau, machen eigentlich nichts, bloß Pot rauchen und in der Gegend rumlaufen. Ich mag sie. Sie ist seltsam und verrückt und kann echt nervig sein, aber sie lenkt mich grade ziemlich gut von allem ab.
Gerade höre ich Sein wie ich von Maeckes. Ich finde Maeckes ehrlich gesagt ziemlich scheiße. Als Milan das letzte Mal hier war, meinte er ich solle auf den Text achten, was ich nicht gemacht habe, weil ich viel zu beschäftigt war darauf zu achten, nicht so zu zittern. Ich vermiss---
tolle Beziehung, bla.
Morgen machen wir zusammen blau, machen eigentlich nichts, bloß Pot rauchen und in der Gegend rumlaufen. Ich mag sie. Sie ist seltsam und verrückt und kann echt nervig sein, aber sie lenkt mich grade ziemlich gut von allem ab.
Gerade höre ich Sein wie ich von Maeckes. Ich finde Maeckes ehrlich gesagt ziemlich scheiße. Als Milan das letzte Mal hier war, meinte er ich solle auf den Text achten, was ich nicht gemacht habe, weil ich viel zu beschäftigt war darauf zu achten, nicht so zu zittern. Ich vermiss---
Montag, 5. November 2012
pfui, menschen
Ich hasse Lisa. Gott, wie ich sie hasse. Sie weiß wie kaputt mich die Geschichte zwischen Mae und Milan macht und sie kümmert sich kein bisschen darum. Es ist ihr einfach egal. Regt sich über Kleinigkeiten auf, für die ich nicht mal was kann. Ich hasse sie.
Ich hasse Milan. Verdammt, wie ich ihn hasse. Er benutzt Mae nur und sie merkt es nicht einmal. Er redet nicht mal mit ihr. Sie haben noch nie ein ernsthaftes Gespräch miteinander geführt. Ich hasse, wie er mich berührt, wenn er denkt, dass ich schlafe. Ich hasse die Blicke, die er mir zuwirft. Ich hasse ihn.
Mae ist noch die Normalste. Natürlich ist sie auf gewisse Art und Weise verrückt, aber das ist ja nicht schlimm. Es tut mir fast ein bisschen Leid, dass ich sie am Samstag nicht geküsst habe, aber ich werde nie wieder jemanden küssen, den ich auch nur ansatzweise gut leiden kann.
Ich hasse Milan. Verdammt, wie ich ihn hasse. Er benutzt Mae nur und sie merkt es nicht einmal. Er redet nicht mal mit ihr. Sie haben noch nie ein ernsthaftes Gespräch miteinander geführt. Ich hasse, wie er mich berührt, wenn er denkt, dass ich schlafe. Ich hasse die Blicke, die er mir zuwirft. Ich hasse ihn.
Mae ist noch die Normalste. Natürlich ist sie auf gewisse Art und Weise verrückt, aber das ist ja nicht schlimm. Es tut mir fast ein bisschen Leid, dass ich sie am Samstag nicht geküsst habe, aber ich werde nie wieder jemanden küssen, den ich auch nur ansatzweise gut leiden kann.
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